Kompostieren ist eine fantastische Methode, um die Menge an Abfällen zu reduzieren und Ihrem Garten Nährstoffe hinzuzufügen. Wenn Sie einen eigenen Garten oder ein Grundstück haben, können Sie dies nutzen, um diese Bereiche nachhaltiger zu gestalten. Lassen Sie uns also genau betrachten, was Kompostieren ist, warum es sowohl für unsere Gesundheit als auch für die Umwelt vorteilhaft ist und wie man einen Komposter zu Hause oder im Garten anlegt.
Wie baut man einen Komposter?
Einen Komposter selbst zu Hause zu bauen, muss nicht schwierig sein und erfordert keine großen finanziellen Aufwendungen! Wählen Sie zunächst den Standort für Ihren Kompostbehälter aus. Er sollte an einem Ort stehen, der viel Sonne und Wasser bekommt, aber vor starkem Wind geschützt ist. Eine allgemeine Regel ist, den Kompostbehälter in der Nähe des Gemüsegartens zu platzieren, da Sie den Kompost zum Düngen der Pflanzen in diesem Bereich verwenden können. Stellen Sie außerdem sicher, dass rund um den Behälter genügend Platz ist. Dies ist wichtig für die Luftzirkulation und den leichten Zugang zum Hinzufügen neuer Essensreste oder Materialien wie Grasabschnitte zu einem späteren Zeitpunkt (falls erforderlich).
Der nächste Schritt nach der Auswahl des Ortes, an dem Sie Ihren Komposthaufen platzieren, ist die Auswahl der Art des Behälters, der all diese Materialien innerhalb des Haufens zusammenhalten wird. Behälter gibt es in vielen Formen und Größen. Einige sind aus Drahtgeflecht gefertigt, andere haben Holzrahmen. Sie haben jedoch einige gemeinsame Merkmale: Sie verfügen über Deckel, die den Komposter vor dem Eindringen von Wasser während Regen oder Schneefall schützen. Gleichzeitig sollte der Komposter eine angemessene Luftzirkulation haben, um einen freien Sauerstofffluss zu gewährleisten. Kürzlich sind Komposter aus Holzpaletten oder -brettern sehr beliebt geworden – sie eignen sich hervorragend für Personen mit einem Garten.
Wie verwendet man seinen Kompost?
Wenn Sie fertigen Kompost haben, können Sie ihn auf verschiedene Weisen verwenden. Kompost ist ein großartiger Dünger für Ihren Garten. Sie können ihn Ihrer Erde hinzufügen oder als Mulch verwenden, um die Verdunstung zu reduzieren und die Feuchtigkeitsretention zu verbessern. Wenn Sie Ihre eigene Blumenerde herstellen möchten, ist Kompost die beste Lösung!
So haben Sie, auch wenn Sie in Ihrem vollen Zeitplan keine Zeit hatten, sich mit der Aufgabe der Herstellung von Kompostmaterial zu Hause zu beschäftigen, jetzt, da wir besprochen haben, wie einfach es geht und welche Vorteile es bringt – alles, was bleibt, ist, Maßnahmen zu ergreifen!
Das nächste Mal, wenn Ihre Familie zu einem Picknick oder Grillen geht, stellen Sie sicher, dass Sie einige kompostierbare Abfälle mitnehmen. Wenn Sie nach dem Essen Obstschalen und Kerne übrig haben, fügen Sie sie dem Behälter hinzu – sie sind willkommen!
Wie hält man seinen Komposter in gutem Zustand?
- Halten Sie die Feuchtigkeit aufrecht. Kompost benötigt Feuchtigkeit, um abzubauen. Stellen Sie also sicher, dass Sie bei Bedarf Wasser hinzufügen, um den Haufen feucht, aber nicht nass zu halten.
- Drehen Sie den Stapel regelmäßig. Wenn Sie Material zum Kompost in den Kompostbehälter geben, drehen Sie den gesamten Haufen. Es ist wichtig, alles zusammen zu mischen, damit alles gründlich abgebaut wird.
- Fügen Sie ständig neues Material hinzu! Wenn Sie aufhören, frisches Material wie Blätter, Grasabschnitte und Obstschalen/Samen/etc. hinzuzufügen, wird Ihr Kompost zu trocken. In diesem Zustand wird er nicht mehr effektiv abgebaut (er kann nicht heiß genug werden). Deshalb ist es wichtig, nicht nurden Inhalt des Behälters zu drehen, sondern ihn auch zurück in den Hauptkörper des Behälters zu geben. Dies sollte sofort geschehen, nachdem jede Schicht in fertigen Kompost umgewandelt wurde. Schließlich möchten Sie, dass immer wieder Neues hinzukommt und dass er nicht zu einer leeren Hülle wird!
- Fügen Sie gelegentlich etwas Erde hinzu, indem Sie eine kleine Menge unter etablierten Pflanzen in der Nähe ausgraben (ein paar Handvoll sollten ausreichen). Mischen Sie sie dann in Schichten mit anderen Materialien wie Küchenabfällen. Alte Pflanzensamen können ebenfalls gelegentlich hinzugefügt werden, falls gewünscht.


