Kampffisch – Was man über ihn wissen sollte

Kampffische sind wunderschön anzusehende Fische. Leider sind sie aggressiv gegenüber Artgenossen. Daher müssen sie einzeln oder in einem Harem gehalten werden. Ein Harem sollte aus einem Männchen und drei Weibchen bestehen. Das Halten eines Kampffischpaares führt dazu, dass das Männchen das Weibchen wahrscheinlich zu Tode hetzt. Das Geschlecht kann unter anderem an der Länge der Schwanzflosse unterschieden werden. Männchen haben deutlich längere Flossen als Weibchen. Ein geeignetes Aquarium für einen Kampffisch hat ein Volumen von etwa 20-25 Litern. Verkäufer in Zoohandlungen empfehlen oft ein Kugelaquarium. Dies ist jedoch keine gute Wahl, da eine Kugel mit größerem Volumen teurer ist als ein klassisches Becken mit demselben oder sogar größeren Volumen. Wenn Sie wenig Platz zu Hause haben, ist ein würfelförmiges Aquarium eine bessere Lösung.

In einem Kampffisch-Aquarium ist ein Filter nicht notwendig, obwohl er die Pflege des Aquariums erleichtern kann. Ohne Filter müssen wir etwa zwanzig Prozent des Wassers einmal pro Woche durch frisches Wasser ersetzen. Mit einem Filter reicht ein Austausch pro Monat aus. Kampffische mögen keine starke Strömung, daher sollte der Filter auf die niedrigste Stufe eingestellt werden. Im Aquarium darf die Beleuchtung nicht fehlen. Erst unter Einfluss von Licht verbessert sich die Farbe des Fisches. Licht wird auch für die Pflanzen benötigt. Der Kampffisch ist ein Fisch, der sein Revier gerne selbst gestaltet. Daher verschiebt er oft Pflanzen oder reißt sie aus dem Boden. Um dies zu verhindern, müssen wir Pflanzen mit einem starken Wurzelsystem wählen. Wenn wir einen Kampffisch in einem Mehrarten-Aquarium halten möchten, müssen wir für viele Pflanzen und Verstecke für andere Fischarten sorgen. Wir müssen bei Guppys aufpassen, da ihre bunten Schwänze den Kampffisch zum Angriff provozieren können.
Womit ernährt man einen Kampffisch?
Viele Leute fragen sich, wie man einen Kampffisch füttert. Der Fisch sollte einmal täglich gefüttert werden, am besten zu einer festen Uhrzeit. Während der Fütterung schalten wir den Filter aus, damit er das Futter nicht ansaugt. Dadurch lernt der Kampffisch, dass er nach dem Ausschalten des Filters Futter bekommt und wartet bereit. In Geschäften finden wir fertige Futtermittel speziell für diese Fischart. Der Kampffisch ist ein Raubfisch, daher eignet sich granuliertes Futter besser. Er kann auf die sinkenden Futtergranulate jagen. Die Ernährung des Kampffisches sollte durch andere Futtermittel ergänzt werden. Zu diesem Zweck können wir normales Aquarienfischfutter kaufen. Lebendes oder gefrorenes Futter sollte mehrmals pro Woche gegeben werden . Es ist eine gute Proteinquelle. Wenn wir einen Kampffisch in einem Mehrarten-Aquarium halten, ist es am besten, täglich Krabbenfutter zu geben. Dies kann die Aggression des Kampffisches gegenüber anderen Fischen verringern.



diese Fische sind wunderschön! Ich werde überlegen, ob ich es kaufe!