Prostatakrebs ist einer der häufigsten Krebsarten bei Männern. Wie das Nationale Krebsregister berichtet, werden jedes Jahr in Polen etwa 19.000 neue Fälle von Prostatakrebs registriert. Wie erkennt man seine Symptome?
Wie erkennt man Prostatakrebs? Symptome
Prostatakrebs macht etwa 20 % aller Krebsfälle in Polen aus. Jeder fünfte Mann, der mit einer onkologischen Erkrankung zu kämpfen hat, leidet daran. Jedes Jahr sterben fünfeinhalbtausend Patienten daran. Nur frühzeitig erkannt ist er potenziell heilbar. Deshalb betont jede urologische Klinik, wie wichtig es ist, ihn so früh wie möglich zu entdecken.
Leider kann der Prostatakrebs anfangs keine Symptome verursachen. Meist entwickelt er sich in den peripheren Teilen der Prostata und nicht in ihrem zentralen Teil, wo er – ähnlich wie eine gutartige Prostatavergrößerung – schnell bemerkbar würde, z.B. durch Störungen beim Urinieren. Erst wenn er eine große Größe erreicht, beginnt er, die Harnröhre zu drücken, und der besorgte Patient sucht einen Arzt auf.
Nicht immer resultieren die ersten Symptome des Prostatakrebses jedoch aus dem Druck auf die Harnröhre, sondern aus Metastasen in den Knochen. Dies kann sich z.B. durch starke Rückenschmerzen und sogar Knochenbrüche äußern. Welche Symptome sollten einen Mann sofort dazu veranlassen, einen Spezialisten aufzusuchen? Die Liste ist ziemlich lang und umfasst:
- vermehrter Harndrang,
- häufiges Urinieren,
- Schmerzen beim Urinieren,
- Nykturie – das Bedürfnis, nachts häufig zu urinieren,
- Schwierigkeiten beim Beginn des Urinierens und verlängerte Dauer des Urinierens,
- Schmerzen im Bereich des kleinen Beckens,
- Erektionsstörungen,
- Vorhandensein von Blut im Urin (selten).
Die genannten Symptome sind nicht ausschließlich für Prostatakrebs charakteristisch. Deshalb ist es notwendig, Labortests durchzuführen, die es ermöglichen, Krebsmarker zu bewerten. Ihre Anwesenheit im Blut oder ein erhöhter Spiegel kann auf die Entwicklung von Krebs hinweisen.
Nur frühzeitig diagnostizierter Prostatakrebs bietet eine Chance auf Heilung. Deshalb sollte jeder Mann nach dem 40. Lebensjahr zu präventiven Zwecken regelmäßig den Gesamt-PSA-Spiegel untersuchen lassen, ergänzt durch eine rektale Untersuchung. Dies ermöglicht die Früherkennung von Krebs in einem frühen Entwicklungsstadium. Jede urologische Klinik befasst sich damit. Es lohnt sich also nicht, den Besuch bei einem Spezialisten zu verzögern.


