Heutzutage wird der Begriff toxische Menschen im alltäglichen Sprachgebrauch sehr häufig verwendet. Tatsächlich besteht ein sehr wichtiger Schritt, um eine Etikettierung von Menschen zu vermeiden, darin, zwischen externen Fakten und dem persönlichen Wesen zu unterscheiden. Wenn Sie beispielsweise einen Konflikt bei der Arbeit mit einem Kollegen lösen möchten, konzentrieren Sie das Gespräch auf objektive externe Fakten und bringen Sie Urteile, die auf dem Geschehen basieren, nicht auf die persönliche Ebene. Wie das in der Geschäftswelt häufig eingesetzte Systemcoaching zeigt, ist ein System ein bewegliches Ganzes, das sich ständig verändert. Wenn beispielsweise eine neue Person in das Unternehmen einsteigt, entstehen neue Beziehungen innerhalb des Teams. Was sind also die Merkmale giftiger Menschen am Arbeitsplatz? Mehr dazu weiter unten.
Falsche und doppelzüngige Mitarbeiter – wie vermeidet man toxische Situationen?
Auch wenn ein Profi ausscheidet, führt diese Veränderung auch zu einer Veränderung der Struktur des Teams selbst. Betrachten Sie Ihre Handlungen daher nicht als Ereignisse, die bei Ihnen beginnen und enden, sondern als Elemente, die sich auf die gesamte Systemumgebung auswirken. Stellen Sie sich vor, dass diese Situation zu einer großen Konfliktquelle wird, die letztendlich das gesamte Team betrifft. Wechseln Sie deshalb Ihre Perspektive und analysieren Sie Ihre Rolle im Unternehmen nicht nur aus einer Einzelperspektive. Nutzen Sie eine ganzheitliche Perspektive, die das Team in seiner Gesamtperspektive betrachtet.
Giftige Menschen am Arbeitsplatz – wie geht man mit ihnen um?
Zunächst einmal sollten Sie dieser Person nicht so viel Bedeutung beimessen. Im Allgemeinen entwickeln Berufstätige, wenn sie eine solche Situation erleben, einen Tunnelblick in Bezug auf ihr Berufsleben.
Mit anderen Worten: Sie konzentrieren sich zu sehr auf diese Person und können nicht über diesen Punkt hinausblicken. Wenn Sie sich in einer solchen Situation befinden, betrachten Sie Ihr Berufsleben von nun an aus einer ganzheitlichen Perspektive: Genießen Sie die Gesellschaft der Kollegen, mit denen Sie eine konstruktive Bindung haben, konzentrieren Sie sich auf Ihre täglichen Ziele und versuchen Sie, die beste Version zu sein von dir selbst im Büro. Mit anderen Worten: Relativieren Sie die Bedeutung, die diese Person in Ihrem Leben hat. Wie es geht? Durch einen Sinn für Humor können Sie nach der lustigen Seite der Situation suchen und so Ihre innere Ironie entwickeln.
Darüber hinaus ist es sehr wichtig, dass Sie die Situation nicht personalisieren, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Person die Verhaltensmuster, die sie Ihnen gegenüber in anderen sozialen Beziehungen an den Tag legt, wiederholen wird. Versuchen Sie nicht, ihn/sie zu ändern, das ist nicht Ihre Rolle. Übernehmen Sie außerdem keine Verantwortung, die nicht Ihnen gehört. Laden Sie sich auch nicht die Last auf, ihm/ihr gefallen zu wollen. Denken Sie einfach daran, dass diese Person einen inneren Konflikt hat, den sie irgendwann lösen muss.
Konzentrieren Sie sich bei der Arbeit auf Ihr tägliches Ziel und beschränken Sie Ihre Interaktionen mit dieser Person auf das aus beruflichen Gründen unbedingt erforderliche Maß. Lassen Sie nicht zu, dass dieser Mensch Ihre beruflichen Illusionen mit seinen endlosen Beschwerden, Vorwürfen und negativen Gedanken verunreinigt. Lass nicht zu, dass eine andere Person dein eigenes Licht stiehlt. In diesem Fall ist es ratsam, Abstand zu halten.
Betrachten Sie die Situation aus einer anderen Perspektive
Wenn Sie sich in einer solchen Situation befinden und nicht wissen, wie Sie eine giftige Person neutralisieren können, versuchen Sie die folgende Übung. Stellen Sie sich vor, Sie beobachten diese Erfahrung von außen, weil ein Freund, der Ihnen am Herzen liegt, eine solche Erfahrung durchmacht. Welchen Rat würden Sie diesem Freund geben? Sie können Ihre Überlegungen aufschreiben. Und wenden Sie diesen Rat dann auf Ihre eigene Geschichte an. Mit dieser Coaching-Dynamik können Sie die Erfahrung objektiver kontextualisieren, indem Sie sie aus einer anderen Perspektive betrachten.
Manchmal löst Doppelzüngigkeit bei der Arbeit unangenehme Gefühle wie Wut aus. Sie können jedoch Ihre Perspektive ändern und die Person mit mitfühlenden Augen betrachten, indem Sie sich vorstellen, wie sehr sie unter diesen Verhaltensweisen leidet. Menschen mit einer solchen Einstellung leiden zum Beispiel sehr, weil sie oft Opfer von Eifersucht werden und deshalb mit anderen konkurrieren, anstatt Kameradschaft zu praktizieren.
Sie haben nicht die Macht, diese schwierigen Kollegen zu ändern, aber Sie können sie mit Ihrer ethischen Einstellung inspirieren. Denken Sie daran, dass das Beispiel der beste Lehrer ist. Versuchen Sie deshalb, mit gutem Beispiel voranzugehen, indem Sie die positiven Eigenschaften verinnerlichen und praktizieren, die Sie sich von der Person wünschen, die Ihnen das Leben im Büro etwas schwerer macht.


